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Emotionen


Dazu gehören einfach die inneren Empfindungen, die Emotionen, die Reaktionen auf innere und äußere Eindrücke, das Befinden, das "Wie-ich-drauf-bin" und "wie-es-mir-geht" mit dem einen oder anderem Aspekt, in dieser oder jener Situation oder auch mit mir selbst.

Dazu gehören im weiteren Sinne auch alle Reaktionen und Gefühle, die sich aus der Verdrängung oder Beschneidung unserer Persönlichkeit aus den verschiedensten Gründen ergeben und sich sogar zu festen Verhaltensmustern oder Charakterzügen verhärten können.
Besonders Emotionen aus traumatischen Erlebnissen, die nicht entsprechend verarbeitet wurden, können lebenslange Beeinträchtigungen darstellen.

Wer sich ein bisschen mit dem Thema auseinander gesetzt hat, weiß auch, dass solche Gefühle durchaus die Ursachen von Muskelverspannungen und Haltungsschäden sein können, sowie darüberhinaus manchmal sogar zu ernsthaften Erkrankungen der Organe führen.

Heptagonal betrachtet, halte ich die Emotionen für das Sprachrohr der Seele in erster Instanz.
Wer auf seine Gefühle nicht achtet, darf sich nicht wundern, wenn die Botschaft zur nächsten Dimension weitergegeben wird. Das kann dann entweder eine körperliche Erkrankung sein oder die Erfahrung, dass manche Pläne im Leben einfach nicht klappen wollen. Manchmal geht das soweit, dass heptagonal (dh. in allen Dimensionen) Probleme auftauchen und quasi Symptome für ein einziges Thema darstellen.

Die Emotionen sind außerdem wechselwirkend eng verknüpft mit der Wahrnehmungsmatrix aus unserem Wertesystem. Je wichtiger oder persönlicher wir etwas nehmen, desto emotionaler reagieren wir auf Situationen, Menschen oder Umstände.

Gute und/oder schlechte Gefühle? - Bitte wertfrei betrachten! Das ist, wie gesagt, individuell gekoppelt mit dem Wertesystem...

Ich persönlich kann auch Gefühlen wie z. B. Neid und Angst sehr viel Positives abgewinnen, da Gefühle ja eine Sprachmöglichkeit der Seele darstellen. Neid kann mir z.B. zeigen, was ich mir für mich selber wünsche, oder aber auch dass ich mir die Beziehung zu dem von mir Beneideten mal näher anschauen und mich fragen sollte, was mich daran aufregt. Angst kann mich ganz neutral auf eine tatsächlich bestehende Gefahr hinweisen, die ernstgenommen werden will oder mich unter Umständen auf ein noch bestehendes Problemthema aus der Vergangenheit hinweisen usw.

Wichtig daher: Gefühle annehmen, analysieren und entsprechende Konsequenzen ziehen, aber auf keinen Fall ignorieren, verdrängen oder umdefinieren (abwerten, nach außen verlagern, runterspielen, usw.).

Ganz wichtig: Wenn sich alles "stimmig" anfühlt: bitte innehalten und einfach genießen! Das ist das Zeichen dafür, dass wir in unserer Mitte sind, in unserer Spur, auf unserem Weg...


 

 

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