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Christa R. Holzinger
akademische psychosoziale Gesundheitstrainerin
Buchhändlerin

"Meine persönliche Vorstellung folgt in Kürze... " - das stand da viel zu lange, ich weiß.
Warum?

Normalerweise ist dies der Platz einer Webseite an dem man sich möglichst positiv darstellt und vor allem versucht, sich ein gutes Image aufzubauen, bla, bla bla.

Früher habe ich mich oft vorgestellt mit den Worten:
"ich heiße Christa, und ich mache alles anders".
Und da ich so scharf drauf bin, individuell zu bleiben, mache ich es also auch hier wieder
einmal ganz anders...

Hier also die ungeschminkte Wahrheit über mich:

Arrogant, stolz, egoistisch, schwierig, unbequem, selbstverliebt, genervt, unstet, ketzerisch, skeptisch, misstrauisch, provokant, ungeduldig, etc. sind Adjektive die mich beschreiben könnten.

Hhm, aber eigentlich sind das ja nicht wirklich Eigenschaften, die sonst niemand hätte, oder? Was ist daran also individuell? Äääähhhmmm... Vielleicht, dass ich nicht versuche, sie zu verbergen? Dass ich diese Eigenschaften nicht - wie allgemein üblich - für schlecht halte und mich diskret davon distanziere?


Und wozu das Ganze?

Weil ich, ganz einfach, die Welt um mich herum ein bisschen aufrütteln möchte.
Ich will mich nicht anpassen an Dinge, die ich einfach unnatürlich und dem freien Leben als abträglich empfinde.
Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass jeder Mensch das Potenzial und das Recht auf ein freies, glückliches, erfülltes Leben hat, auch wenn sich manche äußere Umstände zunächst als Hindernisse darstellen.
Vor allem versuche ich, authentisch zu leben und ehrlich zu sein. Langfristig tue ich niemandem einen Gefallen damit, mich zu verbiegen und anzupassen, am wenigsten mir selbst, aber auch allen anderen gegenüber nicht.


Als ich noch viel zu viel an mir selbst gezweifelt, mich angepasst und allen anderen (nur nicht meinem eigenen Gefühl) geglaubt hab, hat das vor ein paar Jahren dazu geführt, dass mein Leben völlig zusammengebrochen ist und ich auf einmal wie auf diesem Bild ausgesehen habe.
Wie man unschwer rückschließen kann, scheint es nicht wirklich gut zu tun, wenn man es allen recht machen will und sich selbst dabei verliert...

Kurz nachdem dieses Bild von mir im September 2003 entstanden ist, habe ich beschlossen, die Depressionen zu beenden und zugunsten meines eigenen Überlebens mit allen mir bis dahin bekannten Konventionen gebrochen. Das Ergebnis ist ja rechts oben zu sehen...


Selbstverständlich musste ich zuerst einmal herausfinden, was mich selbst überhaupt wirklich ausmacht, im Unterschied dazu, was Folgen von Erziehung, gesellschaftlichen Erwartungen, traumatischen Erlebnissen usw betrifft. Ich musste meine Überzeugungen reflektieren und alles hinterfragen, worin ich mir bis dahin sicher war. Oft war das ziemlich schmerzlich. Meinen Bekanntenkreis habe ich "aussortiert", meine Sachen ausgemistet, mich in meiner Familie als Erwachsene emanzipiert, gelernt meine persönliche Freiheit zu verteidigen und auch mal "nein" zu sagen. Wichtigstes Stichwort dazu: Absolute Eigenverantwortung. Das ist nämlich der erste Schritt zur Freiheit.

Lebensfreude, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Gesundheit, Fröhlichkeit und eine positive Ausstrahlung sind dann sowieso die Folgen der Selbstfindung...

Als ich dann später durch viele, viele Gespräche mit anderen herausgefunden habe, dass auch viele Menschen unter den gleichen oder ähnlichen Problemen, Gedanken und Emotionen leiden, wie ich es bei mir der Fall gewesen war und dass die Strategien, die ich angewendet hatte, auch anderen Menschen helfen konnten, ist mir klar geworden, dass ich dieses Wissen weitergeben muss.

Schließlich wünsche ich mir doch, dass möglichst viele ein gewisses "Funkeln in den Augen" haben...

Tja, und so ist dann das Heptagon entstanden...

Auf meiner Webseite versuche ich, einen grundlegenden Überblick zu vermitteln. Weitere Details und aktuelle Gedanken zum Heptagon und rundums Leben füge ich laufend in meinem Blog hinzu, die da auch kommentiert und diskutiert werden können.

Wer darüber hinaus noch Infos haben oder Fragen stellen möchte, kann das gerne über mein Kontaktformular tun.



Übrigens...
was soll eigentlich an "selbstverliebt" schlecht sein? In sich selbst verliebt sein ist doch total schön!
Mittlerweile denke ich, was für ein Geschenk, dass genau ich ich bin...

So soll jeder einzelne Mensch empfinden können!

Das Schönste, das wir uns vorstellen können,
ist genau der Weg, der als Lebensplan
in unser Herz geschrieben ist.

Christa R. Holzinger